Die erste Woche ging vorbei wie ein Elch รผber den Highway – schneller als gedacht und irgendwie wusste ich nicht so recht, was gerade passiert. Doch schon jetzt kann ich mit sehr gutem Gewissen sagen, dass dies die richtige Entscheidung war und ich immens viel daraus schรถpfen werde.
Die Reise startete am Samstag, den 19.09.2026 in Mรผnchen. Mutti gab mir noch ein Bussi und โ Gott sei Dank โ ihre beiden Rimowa-Koffer mit auf den Weg. Man will schlieรlich stilvoll ins Ungewisse aufbrechen.
Spaรig wurde es dann auch gleich. Zum ersten Mal war mein aufzugebendes Gepรคck etwas zu รผbergewichtig zum Fliegen, was mich dazu brachte, genau diese eine Person am Flughafen zu sein, die ich eigentlich immer vermeiden wollte: leicht panisch zwischen Hand- und Aufgabegepรคck hin und her packend, bis am Ende natรผrlich keiner der beiden Koffer mehr richtig zuging. Schweiรgebadet ging es anschlieรend durch den Security-Check, als mir โ natรผrlich erst wรคhrend meine Tasche schon durch den Scanner fuhr โ einfiel, dass mir die Luzi am Vorabend noch ein Pfefferspray mitgegeben hatte. Blรถd nur, dass ich kurz davor noch gelesen hatte, dass das ungefรคhr so gern gesehen ist wie eine Pistole im Handgepรคck. Der Security-Mann erklรคrte mir, dass alles gut sei, solange irgendwo โgegen Tiereโ draufsteht โ ansonsten kรคme die Polizei. Nach gefรผhlten zehn Minuten gemeinsamer Flascheninspektion fanden wir dann tatsรคchlich noch den rettenden Hinweis. Pfefferspray weg, ich durfte weiter. Alaska war also weiterhin im Rennen.
Teufel trรคgt Prada 2 angeschaut, war total fรผrchterlich, zweiten Flug verschlafen und Kabooooom, Anchorage.
Sonntach noch bisschen herumspaziert und schon ging’s los: Arban
Wie Justin Timberlake in ”Freunde mit gewissen Vorzรผgen” zusammen mit Mila Kunis ging auch ich mit strahlenden Augen in mein neues Architekten Bรผro: LUMEN DESIGN LLC. Mei und wie dad ma sagn: es war Liebe auf den ersten Blick. So viel Grusch war herum gelegen, aber auch gleich schรถner. Erster iPod, Eames Stรผhle, Kunstwerke, und natรผrlich auch zwei Vespas aus den 60ern.
An einem wundertollen hรถhenverstellbaren Tisch arbeite ich aktuell daran, fรผr einen Kunden (Britney) die aktuellen 2D Zeichnungen meiner Chefin Petra in die dritte Dimension zu befรถrderen. Zwischendurch besichtigten wir die Baustelle und sie zeigte mir ihre vergangen Projekte in der Stadt. Abends ging’s dann auch mal auf ein paar Bierchen mit ihrem Kumpel Joe.

































In der einen Wochen hatte ich neben den ganzen Eindrรผcken auch die Mรถglichkeit gehabt Petra kennen zu lernen. Sie ist ein sehr groรer Faktor, dass ich mich sofort sehr Wohl in der ganzen Umgebung gefรผhlt habe, sodass dieser Wechsel sich nicht leichter anfรผhlen konnte.
Samstag war dann die Aufgabe, Petraยดs big love boat, “Martini Boat” von Buck`s Hof zu ihrer Residenz in Moose Pass zu befรถrdern. Also schnell mal ne Anhรคngerkuppel an den Hyundai Element geklatscht, den Trailor samt Boot von 1964 angehangen und mit 10cm รผber den Boden gings dann Richtung Steward. Direkt am Anfang, im Turnagain Arm, schallerte der Wind uns so so dagegen, das der Hyundai bei voll durch gedrรผckten Gaspedal knackige 60 km/h nur fuhr. Petra wiederholte stรคndig: ,,ich wollte genau nicht bei diesem Wetter fahren!!”.









Angekommen. Nach einer tollen und unterhaltsamen Fahrt durch die wahnsinnige Natur.
Haus und ”Garten” ist ganz nett, sehet hier:






























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