SECOND WEEK

Wir gehen rein in die zweite Runde

Nach der schönen Nacht in Petra’s Zweitwohnsitz in Moose Pass ging es dann Montag wieder mit der Arbeit weiter. Aktuell ist das Projekt ein Duplex, also ein Doppelhaus, welches wir komplett in ein Einfamilienhaus samt Neuanbau umwandeln. Dabei sind wir nicht nur für die Hülle zuständige, sondern entwerfen auch im Dialog mit dem Kunden den Innenraum . Aktueller Fokus liegt auf dem Bad der Eltern, mit Japanischer Badewanne und begehbarer Dusche mit einer Regenwald-Duschkopf. Mit der von mir erstellen Visualisierung kann man dann sich ein besseres Bild machen, in welchem Format und an welcher Stelle Fließen verwendet werden.

Im Gegensatz zu Uni-Projekten ist der Drang es perfekt zu machen deutlich höher, da man den Kunden kennenlernen konnte und sich das Leben in diesen Wänden sich viel besser vorstellen kann. Dadurch fühlt es sich nicht wie Arbeit an. Es macht spaß, auch wenn nicht alles immer auf Anhieb klappt dafür ist die Lernkurve umso höher.

Am Mittwoch stöberte ich durch tolle Möbel und Gestände im Keller des Büros . Aus ausgewählten Dingen hab ich dann einen Arbeitsplatz in meiner Wohnung gebaut, da meine geliebte Greta am Donnerstag kommt und sie einen soliden Space braucht, um ihre Bachelorarbeit zu schreiben.

Bevor ich mein Herzblatt in Alaska Willkommen hieß, brachte ich Petra am Mittwoch Nachmittag zum Flughafen. Da jetzt nicht alle (überhaupt keiner) großen Künstler nach Alaska kommen, fliegt Petra nach Portland, um dort auf ein Konzert von ”JUNGLE” zu gehen. Diese Band höre ich selber schon seit Jahren und machte Petra noch mehr zur perfekten Chefin.

Ab diesen Zeitpunkt durfte ich mich auch mal auf den Straßen von Amerika bewegen. Fun Fact: Trotz roter Ampel darf man immer rechts abbiegen, feels illegal. Verliebt hab ich mich dann auch ins Auto: n Honda Element. Die Japaner haben es einfach drauf.

Donnerstag gearbeitet und dann kam schon Greta, ich hab mich schon ganz doll auf sie gefreut. Gegen 20:00 Uhr fuhr ich dann 7 Minuten mit dem scharfen Honda Element Richtung Flughafen und holte sie ab.

Wir lebten uns ein, gingen einkaufen und am Sonntag ging es dann mit dem Auto 1 Stunde entlang des Turagain Arm’s zum Wildlife Conversation Center. Dort konnte man dann gerettete Elche, Bären, und weitere in Alaska lebende Tiere in einem großen umzäunten Bereich bewundern.

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